Luxussuite mit Butler über den Wolken

Luxussuite Etihad Airlines

Fliegen ist etwas schönes, hat es bei den meisten von uns doch damit zu tun, dass es in Richtung Urlaub geht. Wem bisher also die First-Class nicht ausreichend komfortabel war, hat nun die Chance sich etwas luxuriöser fliegen zu lassen, ohne sich gleich einen Privatjet anschaffen zu müssen.

12qm Luxussuite

Die kleinste der drei Fluggesellschaften aus den Arabischen Emiraten, Etihad Airways möchte es nun den Großen nachtun und sich ebenfalls als Premium Fluglinie positionieren. Die größte Fluggesellschaft Emirates bietet bereits eigene Suiten für Fluggäste mit eigenen Betten und Duschen.

Die dreiteilige Suite auf dem Oberdeck soll in Zukunft ein Schlafzimmer mit gemütlichem Doppelbett, ein Wohnzimmer mit bestem Ledergestühl, Minibar,Flachbildfernseher und ein Bad mit allen Annehmlichkeiten bereithalten. Am Sonntag wurde die Luxussuite in Abu Dhabi der Öffentlichkeit vorgestellt. Zielgruppe ist ganz klar die Riege der Superreichen, denn ein einfaches One-Way-Ticket wird um die 18.000€ kosten.

Foto: Etihad Airlines
Foto: Etihad Airlines

Vorerst nur Abu Dhabi –> London geplant

Zu Beginn soll der große Airbus A380 hauptsächlich auf der Strecke zwischen Abu Dhabi und London eingesetzt werden. Später sollen New York und Sydney folgen, was den Preis nicht unbedingt reduzieren sollte. Neben einem Butler, selbstverständlich mit englischer Ausbildung und einem First-Class Koch wird auch ein Kindermädchen den Gästen zur Verfügung stehen. Besonderes Augenmerk wurde, neben der sowieso schon einzigartigen und sehr hochwertigen Ausstattung der Luxussuite, auch auf das Beleuchtungskonzept gelegt. Dieses passt sich individuell den Tageszeiten an und soll somit den Jetlag reduzieren.

Ein wachsender Markt

Auch andere Fluggesellschaften sind aktuell dabei sich stärker im Premiumsegment mit Luxussuite und besseren First-Class Angeboten zu positionieren. So erhält man zum Beispiel bei Singapore Airlines  das von First-Class Köchen zubereitete Essen nicht auf Standardgeschirr, sondern auf eigens entworfenem Geschirr von Givenchy, seines Zeichens Modeschöpfer aus Paris und Miterfinder des „kleinen Schwarzen“. Eines ist interessanterweise verboten: In den Betten der Luxussuite ist Sex untersagt.

Wer also in Zukunft seinen Champagner an der Bar auf dem Oberdeck eines Passagierjets, fernab allen anderen genießen möchten, sollte entsprechendes Kleingeld mitbringen.  Dafür erhält man einzigartige Momente, die dem Großteil der Menschen wohl nie zugänglich sein werden.

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